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Montag, 1. Juni 2020

Rezension "Pretty Dead - Wenn zwei sich lieben, stirbt die Dritte" von Stefanie Hasse

(c) Ravensburger

Sarah ist das beliebteste Mädchen der Fairchild Academy - doch der perfekte Schein trügt. Kurz nach ihrer Wahl zur Ballkönigin bricht sie tot zusammen. Wer könnte ein Motiv für ihren Mord gehabt haben?
Jeder in ihrem Umfeld scheint etwas zu verbergen, doch allen voran ihr Freund Chase und ihre beste Freundin Brooke tragen eine große Last mit sich herum: ihre Gefühle füreinander.
Aber auch Sarahs Stiefbruder Devin, ihr Kumpel Jam und ihre erklärte Feindin Piper stecken in einem Haufen Geheimnisse fest. Welches könnte so groß gewesen sein, dass Sarah sterben musste? Und wer wird für seine Vergehen büßen?


Die Geschichte:
Die Idee mit dem bösen beliebten Mädchen ist nicht unbedingt neu, jedoch ist es interessant, wie Stefanie Hasse die Handlungsfäden darum herum gesponnen hat. Die Geheimnisse der Charaktere kommen nicht zu schnell und nicht zu spät ans Licht, wobei man sich manches schon denken kann. Anderes hingegen überrrascht dann doch, vor allem zum Ende hin. Was mir ein wenig gefehlt hat, waren die großen Verdächtigungen. Hier und da kam mal kurz eine auf, die dann realtiv schnell jedoch wieder fallen gelassen werden musste. Und die Polizei ermittelt gefühlt auch gar nicht gegen die Personen in Sarahs Umfeld, die meisten werden nicht mal aktiv in der Handlung befragt. Da hätte man noch etwas mehr Dramatik einfügen können.

Die Charaktere:
Jeder Charakter bleibt in seiner Rolle. Diese wurde ihm schon auf dem Umschlag des Buches zugewiesen und daran ändert sich auch nichts. Dadurch fehlte mir ein wenig die Dreidimensionalität der Figuren. Man erfährt zwar noch einiges über ihre Hintergründe und ihre Geheimnisse, aber so richtig besonders waren sie nicht. Vor allem muss ich zugeben, dass Brooke und Chase mich beide irgendwann genervt haben, weil sie einfach so sehr darauf herumgeritten sind, nicht zusammen sein zu können - und es irgendwie doch waren. Außerdem wirkte keiner von ihnen super betroffen vom Tod ihrer Freundin. Selbst wenn die sich verändert und dieser eine große Vorfall Spuren hinterlassen hat, ich hätte etwas mehr Schock und Betroffenheit erwartet.
Am besten fand ich hier eigentlich noch Devin, der am meisten Menschlichkeit zeigt. Oder Piper, die mit ihrem Verhalten wenigstens noch Fragen aufwirft und an der eine Wandlung zu erkennen ist.

Der Schreibstil:
Steffis Schreibstil bleibt natürlich gewohnt gut zu lesen. Flüssig, leicht verständlich, man fliegt geradezu durch das Buch. Es kommen auch Emotionen herüber, obwohl den Figuren etwas fehlt. Ich hätte mir nur etwas mehr unterschiedliche Perspektiven gewünscht, vor allem zum Ende hin wechselte fast nichts mehr. Jams Sicht hätte man quasi komplett rauslassen können, dann wäre er zumindest auch etwas überraschender als Figur. Oder man hätte Pipers noch hinzufügen können, die dadurch fast etwas zu kurz kommt, obwohl sie eine Protagonistin ist.

Mein Fazit:
Leider muss ich sagen, dass "Pretty Dead" nicht so überzeugend war wie manch anderer Roman der Autorin. Es gab gute Ansätze und auch überraschende Wendungen. Aber das Buch wirkte eher so 75% ausgearbeitet, mir fehlte das letzte Quäntchen an gefühlt allem. Vor allem Dramatik und Identifzierbarkeit mit den Figuren waren nicht genügend vorhanden.
Für Jugendthriller-Einsteiger gut geeignet, genauso wie für die Zielgruppe ab 14 Jahren. Aber für mich nicht ausgereift genug für eine Top-Bewertung.

Sabrina S. Says:

 (eigentlich 3,5 Bücherstapel)



                                                                                

Erschienen beim Ravensburger Buchverlag
Erscheinungsdatum: 29.5.2020

ISBN: 978-3-473-40195-6
Hardcover, 384 Seiten

Preis: 16,99 € (D)

Auch als E-Book erhältlich 

Bestellbar unter anderem bei geniallokal
                                                                                 

Danke an den Ravensburger Buchverlag für das Rezensionsexemplar!

Sonntag, 5. Januar 2020

Mein Lesejahr 2019 - Teil 2: Spannung

Der 2. Teil meiner Jahreshighlights beschäftigt sich mit der Spannungsliteratur. Darunter fallen diverse Subgenres. Ich habe vom Gefühl her quer durch den Spannungsgemüsegarten gegraben beim Lesen - und hier sind sie nun, meine Highlights 2019:

Jugendthriller:

 

(c) Ravensburger Buchverlag
Secret Game - Brichst du die Regeln, brech ich dein Herz - Stefanie Hasse (Ravensburger Buchverlag)
Der einzige Jugendthriller dieses Jahr auf meiner Highlight-Liste. Ich habe zwar auch fast nichts in dieser Richtung gelesen, aber wahrscheinlich hätte auch kaum ein anderes Buch an "Secret Game" herangereicht. Diese Mischung aus "Pretty Little Liars", "Gossip Girl" und einem Hauch "Nerve" war wirklich ein spannendes Teenie-Drama - man hätte manchmal allerdings noch etwas übertreiben können. Das Rätselraten um den Spielleiter führt hingegen zu immer neuen Verdächtigungen und Handlungssträngen, sodass man hier nie auf der sicheren Seite ist.
Sabrina S. Says: Trotz kleiner Kritikpunkte ein wirklich lesenswerter Jugendthriller. Stefanie Hasse sollte auf jeden Fall weiterhin in diesem Genre Geschichten erfinden.

 

Krimi & Thriller:

 

(c) S. Fischer
Das kalte Echo - Roz Watkins (S. Fischer Verlag)
Ich wusste nicht, was ich von dem Krimi erwarten soll, da es der Beginn einer neuen Reihe ist. Mich hat allerdings der Klappentext angesprochen, da er ein wenig Mystisches vorhersagt. Und das in gewisser Weise zurecht. Aber es gibt natürlich logische Erklärungen - für alles? Na ja, das findet man beim Lesen erst heraus. Es ist insgesamt sehr vieles ungewiss, es kommen ständig neue Tatsachen ans Licht. Und gefährlich wird es für Meg während der Ermittlungen auch, was die Spannung noch erhöht.
Sabrina S. Says: Eine Krimi-Reihe, die ich vielleicht sogar weiter verfolgen werde. Meg als Protagonistin hat mir genauso gut gefallen wie die komplexe Handlung.

(c) Rowohlt
Anhand des Klappentextes hatte ich eine etwas andere Story erwartet - vom zeitlichen Faktor zumindest. Allerdings beginnt die Geschichte nicht mit Violas Verschwinden, man erfährt auch noch einiges vorher. Der Wechsel mit den Ermittlungen von Jens und Rebecca hatte natürlich etwas zu bedeuten, man wusste nur lange Zeit nicht, wie sie die Verbindung finden sollten. Dazu die falschen Fährten, der leichte Gruselfaktor ...
Sabrina S. Says: Andreas Winkelmann kann gut erzählen. Schade, dass er seinen großen Durchbruch so spät erlebt - dafür kann man viele Bücher von ihm nachholen.

Nach dem 3. Band der "Sonderdezernat Q"-Reihe war ich mir unsicher, ob ich weiterlesen würde. Aber nachdem ich mitbekommen hatte, dass der 4. Band auch noch verfilmt wird, habe ich doch danach gegriffen. Und bin froh darüber! Hier zeigt Jussi Adler-Olsen mal wieder, wie man den Leser fesselt. Vor allem die ungewöhnlichen Thematiken sind ja sein Spezialgebiet - und in "Verachtung" wird man damit überhäuft.
Sabrina S. Says: Spannung pur - und eindeutig nichts für schwache Nerven.


Nachdem die Serie in aller Munde war und ich bis vor Kurzem noch kein Netflix hatte (ja, wie geht das - keine Ahnung!), habe ich zuerst nach den Büchern gegriffen. Die sehr ungewöhnlich erzählt sind, da Joe quasi das ganze Buch über mit Beck spricht in seinen Gedanken. Dieses Eintauchen in die verdrehte Psyche des Buchhändlers (haha, ich bin bald auch einer) war trotzdem so interessant, dass man sich nicht losreißen kann.
Sabrina S. Says: Auf eine sehr verquere Weise sehr fesselnd.
(Allerdings Vorsicht vor massiven Unterschieden zwischen "Hidden Bodies" und der 2. Staffel der Netflix-Serie!)

Dark Romance:

 

(c) Lyx
(c) Lyx
(c) Lyx











Elite Kings Club 1-3 - Amo Jones (Lyx Verlag)
Wie jetzt? Dark Romance bei Spannung? Na ja, in meine gewohnten Kategorien passt der "Elite Kings Club" nicht, in unserem Laden steht es eigentlich bei Erotik. Dort gehört es wohl auch am ehesten hin, denn hier taucht sehr viel Schmutziges auf. Jedoch auch ein gewisser Thrill-Faktor. Eine Portion Mystisches. Und eine Liebesgeschichte.
Warum ich es dann hier einordne? Sagen wir einfach, die "Elite Kings Club"-Reihe ist ziemlich verstörend. Mein oft doch recht düsteres Denken und Fühlen wird dadurch jedoch ansprochen. Es ist ähnlich wie mit "You": Man sollte es nicht mögen, aber man kann sich dem auch nicht entziehen.
Sabrina S. Says: Wer nicht auf diese 08/15-Erotikromane steht, sondern gleichzeitig noch Spannung und Dramatik erleben will, ist hier richtig.


So, ich hoffe, ich konnte euch ein wenig weiterhelfen mit meinen Leseempfehlungen. Oder ich konnte euch zum Diskutieren anregen. Über viele der Bücher findet ihr Posts auf meiner Instagram-Seite (nancstory94), die ihr gerne kommentieren dürft, egal, wie lange sie zurückliegen.
Und nun bleibt mir nur noch zu sagen: Bis zum nächsten Blogbeitrag!

Sabrina S.

Dienstag, 16. Juli 2019

Rezension "Secret Game - Brichst du die Regeln, brech ich dein Herz" von Stefanie Hasse

© Bild: www.ravensburger.de

Ivy versteht die Welt nicht mehr, als sich ihr Freund Heath nach den Ferien auf einmal von ihr abwendet. Ist sie ihm auf einmal nicht mehr gut genug für sein glamouröses Leben an der Eliteschüle St. Mitchell?
Als Ivy von dem Spiel erfährt, das an der Schule enorme Wichtigkeit besitzt, beginnt sie zu verstehen, dass hinter alldem mehr stecken könnte. Aber als sie auf einmal hineingezogen wird in die Intrigen und Geheimnisse rund um Heaths Clique, bleibt ihr nichts anderes übrig, als sich darauf einzulassen.
Begibt sie sich damit auf gefährliche Pfade? Und wer ist der mysteriöse Spielleiter, der das Ganze lenkt?

 

Die Geschichte:
Wer Gossip Girl oder A (von Pretty Little Liars) vermisst hat, sollte sich unbedingt dieses Buch krallen. "Secret Game" ist eine Mischung aus der New Yorker Elite und den fiesen Spielchen von einem geheimen Nachrichtenschreiber. Auch hier wird man auf falsche Fährten geführt, in die Beziehungen hineingezogen und auf gefährliches Terrain gebracht. Die Liebesgeschichte ist zwar der Ausgangspunkt des Ganzen, steht hier jedoch nicht im Vordergrund, was ich prinzipiell sehr gut finde. Denn so kann man sich mehr auf das Rätselraten fokussieren.

Die Charaktere:
Sehr vielfältig, jedoch auch, weil sie fast alle etwas zu verbergen haben. Irgendwie fällt mir keiner ein, der mir prinzipiell unsympathisch war. Okay, Bryan war nicht ganz mein Fall. Ansonsten war ich jedoch positiv überrascht von den Einzelnen. Sogar von Penelope, die erst mal wie ein Miststück erscheint.
Dass Ivy ihren Prinzipien weitgehend treu bleibt, gefiel mir auch ganz gut. Ansonsten waren jedoch die anderen interessanter als sie. Auch interessanter als Heath. Ich weiß nicht, ob das so beabsichtigt war (wahrscheinlich nicht). Aber falls doch, es wäre Stefanie gut gelungen, weil diese wesentliche Entwicklungen durchmachen.

Der Schreibstil:
Passt gut zur Geschichte, auch ansonsten liest er sich flüssig. Ich habe grundsätzlich wenig auszusetzen bei Stefanies Büchern, was ihre Art zu schreiben angeht. Denn hier ist nicht so viel Gekünsteltes dabei, der Fokus liegt oft auf der Handlung.

Mein Fazit:
Auf jeden Fall einer meiner liebsten Jugendthriller, obwohl die letzte Dramatik gefehlt hat. Die Überraschung am Ende war auch fast zu überraschend, weil man eigentlich gar keine Hinweise bekommen hat. Normalerweise mag ich es ja nicht, wenn es vorhersehbar ist. Aber so, dass man dem Täter so gut wie gar nicht auf die Spur kommen kann, ist es mir fast zu viel in einem Jugendthriller.
Ansonsten bin ich mal wieder überzeugt und bleibe Steffis Büchern auf jeden Fall treu.

Sabrina S. Says:





                                                                                

Erschienen beim Ravensburger Verlag
Erscheinungsdatum: 4.7.2019

ISBN: 978-3-473-40181-9
Hardcover, 384 Seiten

Preis: 16,99 € (D)

Auch als E-Book erhältlich 

Bestellbar unter anderem bei Thalia
                                                                                 

Montag, 1. April 2019

Rezension "Niemalswelt" von Marisha Pessl

© Bild: www.carlsen.de

Bee und ihre Freunde haben sich nach dem rätselhaften Tod ihres gemeinsamen Freundes Jim voneinander entfremdet. Im Gegensatz zu den anderen weiß Bee immer noch nicht, wie sie damit umgehen soll.
Als sich die Möglichkeit ergibt, zusammen mit ihren ehemaligen Freunden ein Wochenende zu verbringen, das vieles wiedergutmachen soll, sagt sie zu. Doch es kommt zu einem tragischen Autounfall, bei dem keiner der Teenager überlebt - oder etwa doch?
Mehr als einmal finden sich Bee und ihre Freunde am selben Tag wieder. Gefangen in einer Zeitschleife, kommen immer mehr Geheimnisse ans Licht. Und letztendlich kann nur einer wirklich überleben ...


Die Geschichte:
Ich fand die Idee an sich interessant, obwohl es mich ein wenig an "Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie" erinnert hat. Doch ich dachte, hier wird es noch bei Weitem dramatischer.
Was auch irgendwie stimmt. Hier kommt keine Hoffnung auf, hier stolpert man von Düsternis zu Düsternis. Es wird immer verworrener, komplizierter - und am Ende fehlt der nötige Wow-Effekt. Oder die Inspiration für die Leser.

Die Charaktere:
Ich lese selten Bücher, wo mir alle Figuren unsympathisch sind. Aber hier war wirklich keiner dabei, den ich wirklich mochte. Sie haben alle ihre Macken, ihre Geheimnisse und verhalten sich manchmal echt schräg. Mit Bee wird es irgendwann noch etwas besser, ansonsten bleiben ihre Freunde und auch Jim, über den man mehr erfährt, auf der Strecke.

Der Schreibstil:
Der ist irgendwie speziell, jedoch nicht auf gute Weise. Die ganze Erzählart war so befremdlich, distanziert, düster. Ich kam damit nur schwer zurecht.

Mein Fazit:
Ich hätte mir gewünscht, noch etwas mehr Wirrungen vorzufinden. Etwas mehr Überraschungen. Und dass man am Ende nicht so trostlos zurückgelassen wird. Klar, man wusste quasi von Anfang an, dass nur einer überleben kann - aber da war keine Katharsis. Das stört enorm bei einem so schlimmen Buch.

Sabrina S. Says:

                                                                                 

Erschienen bei Carlsen
Erscheinungsdatum: 22.3.2019

ISBN:  978-3-551-58400-7
Hardcover, 384Seiten

Preis: 18,00 € (D)
 
Auch als E-Book erhältlich 

Bestellbar unter anderem beim Carlsen Verlag
                                                                                

Sonntag, 11. Juni 2017

Lesehighlights April / Mai 2017 - Thriller

Zugegeben, über Thriller habt ihr hier auf meinem Blog noch nicht viel finden können (abgesehen von den Berichten über meinen Jugendthriller "Hidden Secrets"). Doch in Zukunft wird sich das ändern, denn als Auszubildende zur Buchhändlerin muss ich meinen Lesehorizont erweitern. Allerdings in kleinen Schritten ;)

THRILLER:


"Erbarmen" (Sonderdezernat Q - Band 1) von Jussi Adler-Olsen

Bild: www.dtv.de
Eigentlich weiß ich selbst nicht genau, warum ich zuallerst zu diesem Thriller gegriffen habe. Auf jeden Fall nicht, weil ich wusste, dass bald der neuste Band "Selfies" herauskommen sollte 😉
Aber ich kannte den Namen des Autors, und der Klappentext hörte sich nicht schlecht an, also führte ich ihn mir zu Gemüte. Und ich war positiv überrascht. Thriller waren für mich zumindest teilweise aus der Sicht des Verbrechers geschrieben, hier standen Polizist und Opfer im Vordergrund. Dadurch bekam das Buch einen guten Mix aus Ermittlung und Brutalität.
Und vor allem Carl als Protagonist ist gelungen. Mir gefällt seine zynische Art, wenn er auch meistens sehr lustlos wirkt. Zwar aus nachvollziehbaren Gründen, aber ich hätte ihn trotzdem manchmal gerne geschüttelt.

Sabrina S. Says:



"Schändung" (Sonderdezernat Q - Band 2) von Jussi Adler-Olsen

https://www.dtv.de/buch/jussi-adler-olsen-schaendung-21427/
Bild: www.dtv.de
Um herauszufinden, ob die Reihe so gut blieb, nahm ich mir den zweiten Band auch zur Brust. Da es darin unterschwellig um das Thema "Internat" geht, machte es das für mich noch interessanter, denn das war mir aus Jugendbüchern schon bekannt - na ja, allerdings nicht in dieser Weise.
Es war erschreckend zu sehen, wie die High Society ihr Bedürfnis nach Macht an anderen Menschen auslebte. Wenn man auch lange Zeit nicht wusste, welches Mitglied der Bande am Schlimmsten war. Und dann diese Verfolgungsjagd, bei der man sich fragte, wer das nächste Opfer in diesen "Spielen" sein wird. Grauenhaft.
Vielleicht bin ich zu zart besaitet, aber "Schändung" hat mir schon weniger gut gefallen als sein Vorgänger "Erbarmen".
Der dritte Band liegt inzwischen bei mir zu Hause, mal sehen, wie es mit der Reihe weitergeht.

Sabrina S. Says:



"Elanus" von Ursula Poznanski

Bild: www.loewe-verlag.de
Ich weiß, eigentlich ist "Elanus" auch ein Jugendbuch, aber ich dachte, ich packe ihn mal mit zu den Thrillern (dann ist die Aufteilung etwas gerechter).
Das neuste Jugendbuch von Ursula Poznanski ist auch mein erstes von ihr - und wohl nicht mein letztes. Ich fand es gut gestaltet, sodass man über lange Strecken miträtselt und einfach nicht auf die Zusammenhänge kommt. Außerdem verbergen die Leute viel mehr, als man auf den ersten Blick glaubt.
Jona als Protagonist gefiel mir auch ganz gut. Er ist zwar nicht der heldenhafteste Charakter, aber er hatte etwas an sich, das ihn sympathisch machte. Er handelte häufig nicht so, wie ich es billigen würde, doch durch seine gewitzte Art konnte ich ihm das verzeihen.
Ein gelungenes Buch, wenn mir auch das Ende etwas zu schnell abgehandelt wurde.

Sabrina S. Says:




Der nächste Beitrag zum Genre Thriller wird vermutlich eine ähnliche Länge haben, da ich mir solche Bücher nur in geringem Maße antun kann. Der Ausgleich dafür bildet die Belletristik, von der ihr hier in der nächsten Woche lesen könnt. Wobei der Beitrag auch recht kurz werden wird, der für Juni dann jedoch umso länger ;D

Sabrina S.


Dienstag, 25. Oktober 2016

Und um ist der Wettbewerb ...

Tja, die Frankfurter Buchmesse 2016 ist vorbei und damit liegt auch die Siegerbekanntgabe des Romanwettbewerbs von tolino media und Carlsen Impress in der Vergangenheit. Ich war zwar nicht dabei, aber dank der sozialen Medien habe ich schnell davon erfahren, dass ich es nicht unter die Top 3 und damit unter die Gewinner geschafft habe.

Die erste Reaktion war Ernüchterung. Klar, auch wenn man den Sieg nicht erwartet, man hegt trotzdem leise Hoffnungen. Ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, ich hätte mir nicht überlegt, wie der Sieg gewesen wäre. Was danach hätte passieren können.
Ich hab mir vorgestellt, endlich einen Schritt in der Buchbranche zu tun, für den ich dachte, noch nicht bereit zu sein. Dass ich mich nicht nur selbst als Autorin sehen würde im Anschluss, sondern es auch allen anderen beweisen könnte.

Dienstag, 11. Oktober 2016

Was bedeutet die Shortlist für mich als Autorin?

Wie ich bereits voller Euphorie verkündet habe, hat  mein Jugendthriller "Hidden Secrets - Nichts bleibt verborgen" es beim Schreibwettbewerb von tolino media und Carlsen Impress auf die Shortlist geschafft. Ist für mich immer noch unwirklich, obwohl fast zwei Wochen vergangen sind.

Folgende Frage stellt sich nun: Ist der Roman gut genug für die Top 3?

Samstag, 23. Januar 2016

Rezension "Liebe verletzt" von Rebecca Donovan

Bild: www.fischerverlage.de
Emma Thomas ist scheinbar ein ganz normales, vielleicht ein wenig in sich gekehrtes Mädchen an der Highschool in Weslyn. Sie ist sehr engagiert in allen möglichen Sportmannschaften, hat meistens gute Noten und an ihrer Seite findet man fast immer ihre beste Freundin Sara. Doch es gibt etwas, das niemand über sie weiß. Etwas, das in den Mauern ihres Zuhauses auf sie lauert. Etwas, das ihr ganzes Leben bestimmt. Etwas, das ihr Angst macht. Oder eher jemand.

Als Evan Matthews in ihrem Leben auftaucht und sich in ihr Herz schleicht, wird die Gefahr für Emma immer größer. Wird sie es zulassen, geliebt zu werden? Und geht sie das Risiko ein, sich selbst zu verlieben?

Dienstag, 6. Oktober 2015

"Ich bin mehr als nur eine Fantasy-Autorin!"

Gestern habe ich meinen sechsten Roman beendet. Hört sich irgendwie komisch an. Ich habe noch immer diese Vorstellung im Kopf, dass ich nach meinem zweiten Roman festhänge. Gerade achtzehn Jahre alt geworden, das Abi gemacht und bald geht es in den ersten Urlaub …

Aber das ist jetzt über drei Jahre her. Das ist so viel Zeit, wie ich für meinen zweiten Roman zum Schreiben gebraucht habe. Inzwischen habe ich in dieser Spanne vier (!) Romane zu Ende gebracht. Drei davon gehören einer Fantasy-Trilogie an. Diese hat mich gelehrt, was das Schreiben für mich bedeutet und welchen Stellenwert es in meinem Leben einnimmt. Durch diese Trilogie habe ich gelernt, persönliche Dinge in Geschichten zu verarbeiten, ohne dass es zu persönlich wird. Während dieser Zeit habe ich meinen Schreibstil weiterentwickelt und mich durch mein Germanistik-Studium in der deutschen Orthografie geschult. Meine "Krieger"-Trilogie hat mich so einiges gelehrt.

Samstag, 24. August 2013

Rezension "Night School - Du darfst keinem trauen" von C.J. Daugherty

Bild: www.oetinger.de
Die 15-jährige Allie wird von ihren Eltern nach Cimmeria geschickt. Warum hat sie noch nie von diesem Internat gehört? Wahrscheinlich weil hier etwas nicht mit rechten Dingen zugeht, anders kann sie es sich nicht erklären.
Schon bald muss sie feststellen, dass an ihrer Vermutung etwas dran ist. Schüler verhalten sich merkwürdig und auch die Rektorin hat etwas zu verbergen. Als ein Mord geschieht, scheint die Situation zu eskalieren. Dass man Allie zu beschuldigen beginnt, veranlasst sie dazu, sich zu fragen, wem sie überhaupt noch vertrauen kann.

Doch eins ist ihr klar: Sie muss dringend herausfinden, was in Cimmeria vor sich geht und was es mit der mysteriösen Night School auf sich hat …