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Dienstag, 12. Juli 2016

"Die Ideen müssen zu mir kommen."

Wenn ich meine alten Geschichtsideen studiere, fallen mir so einige (negative) Dinge auf. Irgendwie ist das frustrierend, schließlich gebe ich Kreativität immer als meine beste Eigenschaft an. Doch wenn ich so über meine handgeschriebenen Notizen schaue - ja, ich schreibe Ideen tatsächlich immer mit der Hand auf -, bin ich mir gar nicht mehr so sicher, ob ich wirklich so einfallsreich bin. Vielleicht erkennt ihr euch ja in dem ein oder anderen Punkt wieder ...


1. Ich hatte früher viel mehr Ideen als heute


Tatsächlich hatte ich in den ersten fünf Jahren meiner schriftstellerischen "Karriere" einen Haufen an Ideen. Alles Fantasy, alles möglichst unrealistisch und simpel. Ich habe mir alle möglichen Subgenres zugetraut (sogar High Fantasy!) und meine Charaktere waren durchweg viel zu jung für all die Ereignisse (eine 13-jährige besiegt den Oberboss der Bösen - sehr glaubhaft). Dafür habe ich Vielfalt bewiesen, es ging meist um ein anderes Hauptthema. 

Ich weiß gar nicht, wo all diese Ideen herkamen. Na ja, oder vielleicht ja doch ...


Samstag, 28. Mai 2016

Schwung in Inspiration und Geschichte bringen - durch Zufallscharaktere

Wenn man umzieht, kommen einem plötzlich alte Sachen entgegen, von denen man gar nicht mehr wusste, dass man sie besitzt. Für einen Autor kann das ganze Umräumen und Entpacken eine gute Art der Ideensuche sein. Nicht nur inspirierende Gegenstände, sondern auch alte Geschichtsideen tauchen auf einmal auf. Selbst einzelne, schnell irgendwohin gekritzelte Sätze können wahre Schätze sein.

Ich jedenfalls bin schon gespannt, was mir noch so alles vor die Füße fällt, während ich meinen ganzen Kram irgendwo unterzubringen versuche. Zwar war noch nichts Supertolles dabei, das mich sofort an meinen Schreibtisch gezwungen hat, um eine Idee dazu aufzuschreiben, aber jedenfalls was Witziges kam zum Vorschein. Lasst mich raten: Ihr wollt wissen, was es Witziges war?

Dienstag, 2. Februar 2016

"Es ist inakzeptabel, von anderen Autoren abzuschreiben."

Jetzt ist es zwar schon wieder eine Weile her, seitdem der Plagiatsskandal in der Literaturbranche umgegangen ist, aber ich greife das Thema (wie versprochen) noch einmal auf.

Von vornherein stelle ich klar, dass ich niemandem direkte Vorwürfe machen werde, da ich die einzig wahre Wahrheit nicht kenne. Aber ich habe mir natürlich ein paar Gedanken dazu gemacht, wie es überhaupt zu solchen Vorfällen kommen kann.

Samstag, 10. Januar 2015

Schreibe über das, was du kennst - oder lieber doch nicht?

Da draußen das Tief "Felix" übers Land zieht, bleibt man lieber drin. Ich für meinen Teil lese oder schreibe an solchen Tagen gern. Oder ich setze mich vor den Fernseher, um mich von irgendwelchen Serien und Filmen inspirieren zu lassen. Aber manchmal hocke ich auch einfach nur herum und mache mir Gedanken. Diese werden ins Tagebuch übertragen oder in einer Geschichte verarbeitet. Letzteres ist bestimmt die sinnvollste Variante für einen Autor. Denn heißt es nicht, man soll über das schreiben, was man kennt?

Montag, 15. Dezember 2014

Warum fehlt Fantasy-Buchreihen oft das spektakuläre Ende?

Ich weiß nicht, ob es so manchem von euch schon einmal aufgefallen ist. Doch bei Fantasy-Buchreihen ist es oft so, dass das Ende im Vergleich zu all der Handlung zuvor sehr unspektakulär vonstatten geht. Diesem Phänomen will ich heute auf den Grund gehen.

Donnerstag, 23. Januar 2014

Abkupfern erlaubt? - Originell sein statt "abschreiben"

Dieses Mal beschäftige ich mich mit einem Thema, über das sich viele Autoren sicherlich schon einmal den Kopf zerbrochen haben. Denn in einer Welt voll Buchläden mit abertausenden von Büchern, Online-Shops (wie Amazon oder buch.de) und vielen Selfpublishing-E-Books, wie kann man da selbst noch eine originelle Geschichte schreiben? Fast jedes Thema wurde schon hunderte von Malen benutzt. Kein Wunder, dass viele Geschichten einander irgendwie ähneln, selbst wenn die Autoren die eher erschienen Werke nicht kennen. Ähnlichkeit heißt nämlich nicht automatisch "abgeschrieben". Denn manchmal existieren Zufälle eben doch.