Montag, 21. März 2016

Leipziger Buchmesse 2016 - Ich lebe noch!

Okay, so dramatisch wie der Posttitel klingt, war der Tag auf der Leipziger Buchmesse 2016 gar nicht. Eigentlich war er sogar relativ undramatisch und infolgedessen auch sehr unspektakulär. Ich hab das Gefühl, als wäre ich ständig nur von einer Halle zur nächsten gerannt, ohne dort wirklich etwas zu sehen. Lesungen habe ich überwiegend verpasst, zu den Vorträgen habe ich es fast nie rechtzeitig geschafft und gerade mal ein Meet & Greet habe ich besucht. Dafür habe ich mich ständig verlaufen. (Vielleicht hätte ich den Hallen- und Standplan genauer studieren sollen, aber ich kam sowieso bereits später als beabsichtigt auf der Messe an, also habe ich mir das gespart.)

Na ja, es kann nicht immer alles glatt gehen. Sollte ich nächstes Jahr wieder hinfahren, muss auf jeden Fall ein besserer Zeitplan her. Nach all den Jahren Messeabstinenz fiel es mir leider ziemlich schwer, irgendwas auf die Reihe zu kriegen. Die noch nicht vollkommen auskurierte Erkältung hat mir das Leben zusätzlich erschwert, da mir das viele Stehen und Laufen ziemlich schwer fiel nach etwa der Hälfte der Zeit.

Leider hatte ich auch irgendwie eine Art Tunnelblick, sodass ich gar nicht richtig auf alles um mich herum geachtet habe. Vielleicht habe ich deshalb auch so manchen nicht erkannt, den ich eigentlich übers Internet kenne (falls ich an irgendjemandem von euch vorbeigelaufen bin, sorry!) oder der in der Literaturbranche bereits einen Namen hat (nur Sebastian Fitzek, den habe ich beim Signieren gesehen).

Eigentlich ist es schade, dass ich nur die Hälfte derjenigen getroffen habe, die ich sehen wollte. Aber immerhin habe ich zwei Verleger (vom Wölfchen Verlag und vom Papierverzierer Verlag) getroffen, mit denen ich schon über Anthologien zusammengearbeitet habe. Und Cornelia Franke durfte ich auch endlich persönlich kennenlernen, worüber ich mich sehr gefreut habe. Das Gleiche gilt für meine Lektoratsstammkundin Rose Care, mit der ich ein langes tolles Gespräch geführt habe. Ich bin froh, dass wir uns auch in natura so gut verstehen!

Und an alle, die ich leider doch nicht gesehen habe: Es gibt hoffentlich eine neue Chance! Vielleicht auf der nächsten LBM, vielleicht woanders. Irgendwann klappt's bestimmt :)

Zuletzt habe ich es auch noch zum 2. Schreibnachttreffen geschafft, wobei ich da leider nicht so lange bleiben konnte, da ich mich dann schon wieder auf den Weg Richtung Bahnhof aufmachen musste. Aufs Gruppenfoto habe ich es allerdings trotzdem geschafft - na, wer findet mich?


Nach etwa vier weiteren Stunden war ich dann wieder zu Hause. Meine Beine danken es mir immer noch, dass ich so viel im Zug gesessen war, herumgelaufen bin und dann noch mal im Zug gesessen war. Meine Erkältung fand den ganzen Stress auch nicht so nett, sodass sie mich nun sogar heftiger quält als zuvor. (Sollte also irgendwas an diesem Beitrag nicht den Regeln der Logik folgen, dann liegt es daran, dass ich wegen der Kopfschmerzen nicht so gut denken kann.)

Ich hätte auch gerne noch weitere Fotos gepostet, aber in meiner typisch nervösen Art habe ich natürlich nicht dran gedacht, welche zu schießen.

Mein Fazit für diesen einen Tag Messe fällt sowohl positiv als auch negativ aus. Vielleicht wäre ein zweiter Tag besser gewesen, denn der Samstag war viel zu kurz. Andererseits hat mir der ganze Trubel auch gereicht (wie im letzten Beitrag erwähnt: Menschenmassen machen mich einfach nervös). Ein Messe-Junkie werde ich wohl nicht werden. Womöglich muss ich mich aber auch nur daran gewöhnen.

Mit Grüßen von der Leipziger Buchmesse 2016

Sabrina S.

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