Freitag, 6. November 2015

NaNoWriMo 2015 - Dabei sein ist alles?

Wie bereits in meinem letzten Post erwähnt, nehme ich dieses Jahr auch am NaNoWriMo (National Novel Writing Month) teil. Das bedeutet, einen Roman von 50.000 Wörtern in einem Monat zu schreiben. Durchschnittlich 1.667 Wörter pro Tag. Letztes Jahr habe ich mir das noch nicht zugetraut und meinen eigenen NaNo veranstaltet, bei dem ich das Ziel immer ein wenig höher gesetzt habe, je nachdem wie viel ich pro Tag geschrieben habe. Dann habe ich natürlich versäumt, das letzte gesteckte Ziel zu erreichen. Aber was soll's, war ja der erste Versuch.

Danach habe ich das Camp NaNo genutzt (im April und im Juli), um für den NaNo im November zu üben. Jeweils 30.000 Wörter setzte ich mir als Ziel und beide Male habe ich das auch erreicht – wenn auch sehr knapp beim ersten Mal.

Eigentlich dachte ich, ich wäre ganz gut gerüstet für den NaNo. Zumindest glaubte ich das noch, als ich meinen Roman "Secrets" am 5. Oktober fertigstellte. Genug Zeit, um für den NaNo zu planen, juhuu! (Nicht wie beim Camp im April, als ich den 3.Teil von "Krieger" erst am 1. April beendete und fast nichts für das Camp geplant hatte.)
Leider hatte ich weit gefehlt, denn ich wollte noch unbedingt zwei Kurzgeschichten für Anthologieausschreibungen verfassen. Wie das lief, könnt ihr hier nachlesen. Beide wurden rechtzeitig bis zum Einsendeschluss fertig, dafür stockte die NaNo-Planung. Ich wusste einfach nicht, an was ich arbeiten sollte! Momentan habe ich eine echte Blockade, was neue Romanideen angeht. Tja, die Lösung war die Geschichtsidee vom Januar letzten Jahres, die mir zeitweise die Arbeit an "Krieger" ziemlich erschwert hat. Dabei handelt es sich um ein Urban-Fantasy-Projekt mit dem Arbeitstitel "Infected". Es unterscheidet sich ziemlich von meinen letzten Fantasy-Projekten, aber dazu erzähle ich euch ein andermal mehr.
Ich hatte "Infected" stets im Hinterkopf, war mir aber irgendwann nicht mehr sicher, ob ich die Idee verwirklichen werde. Nun war sie die Möglichkeit, den NaNo doch noch anzutreten. Schließlich war der Anfang bereits geplottet ... mehr oder weniger.

Wie sich herausstellte, leider weniger. Ich hatte ein grobes Gerüst, das gerade mal die Hälfte des Romans abdeckte – wenn überhaupt. Da begann es bereits knifflig zu werden, weil mir absolut die Zeit zum Plotten fehlte (Studium und Arbeit kann man natürlich nicht vernachlässigen wegen des NaNo). Also beschloss ich wider meiner Einstellung zum Drauflosschreiben, es erstmal spontan zu versuchen. In den letzten Tagen stellte ich fest, dass das nicht funktionierte. Mir fiel einfach nichts ein, das für die Handlung wichtig sein könnte.

Nun habe ich den Salat. Plot-Salat um genauer zu sein. Ein paar Szenen, die ich irgendwie verbinden muss. Also heißt es in der Freizeit planen und möglichst nicht zu viel Rückstand im Wordcount zulassen. Na ja, so gut klappt Letzteres bisher nicht, aber es ist noch aufholbar. Ich schaffe das schon. Ich schaffe das ...

Wenn ihr meinen Wordcount verfolgen wollt, könnt ihr das übrigens hier: http://nanowrimo.org/participants/sabrina-schumacher/novels/infected-869746/stats

Sabrina S.

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