Montag, 16. November 2015

Kann das NaNo-Desaster noch verhindert werden?

Momentan läuft es bei mir alles andere als rund. Damit meine ich nicht nur den NaNoWriMo, sondern auch mein Zeitmanagement. Eigentlich bin ich eine ziemlich gute Planerin, doch was ich natürlich nicht eingeplant habe, war die Erkältung, die mich seit gut vier Tagen quält. Halsweh, eine abwechselnd offene und verstopfte Nase und meine typischen Ohrenschmerzen. Also optimal ist das für einen sehr arbeitsreich geplanten November wirklich nicht.

Hier geht es allerdings ja nicht um meine Gesundheit, sondern um mein Schriftstellerdasein. Darum kommt hier ein kurzes Update zum NaNo 2015:

Bis Tag 5 lief es ja noch eingermaßen gut. Der Rückstand war relativ gering mit 1.960 Wörtern. Die Herausforderung begann dann am Tag 9, denn bis dahin war der Rückstand auf 6.824 Wörter gewachsen. Die Gründe dafür waren ein sehr motivationsloses Wochenende in meiner Heimatstadt, Zugverspätungen und Bachelorarbeitsrecherche. Da lief dann gar nichts mehr.

Leider wurde es die Tage darauf nicht besser. An Tag 12 lag der Rückstand bereits bei 9.498 Wörtern. Da bekam ich so langsam den Eindruck, dass ich das Erreichen des NaNo-Ziels von 50.000 Wörtern vergessen konnte. Vor allem da ich noch einen Lektoratsauftrag habe, der erledigt werden will. Nebst dem Schmeißen meines Ein-Personen-Haushalts stand auch noch ein wenig Bewegung auf dem Programm, damit ich nach dem NaNo nicht steif wie ein Brett bin (meine Schultern freuen sich jetzt schon über das ganze Sitzen). Im Hinterkopf hatte ich die ganze Zeit außerdem noch meine Bachelorarbeit, an deren Konzept ich arbeiten muss. Da kam dann so eine Art Schuldgefühl-Blockade auf, die mir das Schreiben enorm erschwert hat. Und schließlich führte der psychische Stress zu körperlicher Schwäche, sprich meiner oben genannten Erkältung. Deshalb läuft der NaNo nicht sonderlich gut, meine Nase dafür umso mehr. (Warnung vor schlechten Wortwitzen wegen mangelnder Konzentrationsfähigkeit durch erkältungsbedingtes Kopfweh!)

Die Gegenwart sieht nun folgendermaßen aus: Nach zwei schreiblastigen Tagen liegt mein Rückstand bei 8.468 Wörtern (Stand 14.11.). Aufholbar? Schwer. Aber nicht unmöglich.

Am Freitag, den 13.11. (nein, ich bin nicht abergläubisch) habe ich mir dann einen Zettel zur Hand genommen und die Wortanzahl darauf geschrieben, die ich ab Samstag pro Tag schaffen müsste, um den NaNoWriMo 2015 noch erfolgreich abzuschließen. Das Ergebnis seht ihr hier:


Klar sieht man, dass ich keine große Künstlerin bin, aber wenn man eine Zahl vor sich hat und ein Ziel, dann ist es irgendwie einfacher. Die grüne Farbe war im Übrigen Absicht, da diese ja für Hoffnung steht und das ist für mich in zweifacher Hinsicht von Bedeutung:

1) Hoffnung, den NaNo zu meistern.
2) Hoffnung spielt eine wichtige Rolle in "Infected", meinem NaNo-Projekt.

Ich halte euch weiterhin auf dem Laufenden, wie mein NaNo weitergeht und wünsche euch Tage voller Gesundheit oder eine gute Besserung, sollte es euch auch erwischt haben.


Und eine wichtige Info zum Schluss: Aufgrund der Ereignisse in Paris habe ich das komplette Wochenende zur beitrags-, post- und tweetfreien Zeit erklärt, da es mir falsch erschien, über meine harmlosen Problemchen zu berichten, während so schreckliche Dinge in unserem Nachbarland passierten. Aufgrund dessen hat sich auch dieser Bericht nach hinten geschoben und darum wird es am Dienstag keinen neuen Beitrag zu "Das Schreiben & Ich" geben. Ich denke, das kann so ziemlich jeder verstehen.


Sabrina S.

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