Sonntag, 27. April 2014

Autoren-Alphabet - F wie Fanfiction, Fantasy, Fiktion und Freiberufliche Lektoren

Am heutigen Sonntag geht es mit dem Buchstaben "F" weiter:

Fanfiction:
Fanfictions sind Geschichten, die sich an etwas Vorhandenem orientieren. Also an Büchern, an Serien, an Filmen, usw. Dazu schreibt man eine eigene Geschichte, in der bekannte Charaktere auftauchen oder man die bekannte Welt verwendet. Alles in allem ist die Fanfiction ein eigenes Genre des Schreibens. Allerdings gibt es einen wichtigen Unterschied: Fanfictions sollte man nicht professionell veröffentlichen. Es sei denn, es werden Fanfictions zu irgendwelchen Werken von den Autoren oder Eigentümern der Ideen gesucht. Denn die Inhalte fallen unter das Urheberrecht und wer dagegen verstößt, verstößt automatisch gegen das Gesetz.
Mein Tipp: Schreibt Fanfictions nur für euch, veröffentlicht sie in Fanforen oder schickt sie an die Autoren. Manche freuen sich sicherlich, dass ihre Geschichten so gut ankommen, dass andere Menschen Fanfictions dazu schreiben.

Fantasy:
Eines der beliebtesten Genres vor allem bei Kindern und Jugendlichen ist die Fantasy. Dieser Oberbegriff beinhaltet alle möglichen Subgenres, z. B. Urban Fantasy, High Fantasy und Romantasy.
Bei der Fantasy geht es darum, Unmögliches zum Leben zu erwecken. Magische Fähigkeiten, Wesen und Welten sind unabdingbar in diesem Genre.
Und obwohl alles möglich zu sein scheint, ist die Fantasy eines der komplexesten Genres. Schließlich kann man nicht jede Logik außer Kraft setzen. Sich etwas komplett Neues einfallen zu lassen und es plausibel zu gestalten, ist manchmal schwerer zu vereinbaren, als man denkt.
Einige der bekanntesten Fantasy-Geschichten sind wohl "Der Herr der Ringe", "Die Chroniken von Narnia" und "Harry Potter".

Fiktion:
Die meisten Geschichten basieren auf Unwahrheiten. Man denkt sich Fakten oder Personen aus, gestaltet eigene Welten oder kreiert fantastische Wesen und Magie. Darum geht es eigentlich beim Geschichtenschreiben (Biografien und Sachbücher mal außen vorgelassen). Selbstverständlich kann man auch wahre Begebenheiten thematisieren. Allerdings gibt es da auch ein paar Dinge, auf die man achten sollte. Wenn Personen sich in Büchern wiedererkennen (inklusive Beweise) und nicht damit einverstanden sind, dass sie Teil davon sind, kann man sogar klagen. Das gilt für Freunde/Familie/Bekannte ebenso wie für Prominente. Normalerweise ist es kein Problem, die zu erwähnen, aber man sollte lieber vorsichtig sein. Vor allem wenn man ihnen etwas andichtet, was nicht wahr ist, oder sie schlecht macht.
Darum wäre es empfehlenswert, in seine Geschichten so viel Fiktion wie möglich hineinzubringen. Dann ist die Wahrscheinlichkeit geringer, dass man Leute unabsichtlich verletzt.

Freiberufliche Lektoren:
Besonders für Selfpublisher sind sie unverzichtbar. Denn Autoren können sich noch so gut mit dem Schreibhandwerk auskennen, sie brauchen doch jemanden, der noch einmal genau über ihre Geschichten drüberliest. Man übersieht ständig irgendwelche Rechtschreibfehler, überliest komische Satzkonstruktionen und vergisst hier und dort mal ein Wort. Und Sinnfehler will man in seinen Geschichten überhaupt nicht erst erkennen. Darum sollte man sich als Selfpublisher dringend Lektoren suchen, die einem helfen. Dafür sollte man in Kauf nehmen, dass sie Geld verlangen. Denn natürlich ist eine freiberufliche Tätigkeit auch dazu da, um sich etwas dazu zu verdienen. Wenn man sein Buch veröffentlichen will, dann ist das allerdings ein Preis, den man zahlen sollte. Sonst wird man schnell verpöhnt, weil die Arbeit nicht professionell ist.

Sabrina S.


Wer bestimmte Begriffe zu anderen Buchstaben erklärt haben will, der schreibt mir bitte eine E-Mail (nancy.fields94@gmail.com). Wenn ihr wollt, kann ich dann auch auf euren Blog/eure Homepage verlinken, wenn ich eure Namen nenne. Solltet ihr allerdings nicht genannt werden wollt, schreibt das bitte dazu!

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